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Klimagerechtigkeit

 
 

 

Die Klimaerwärmung trifft jene am härtesten, die am wenigsten dazu beigetragen haben: Arme Menschen im Süden der Welt. Der Klimawandel ist deshalb auch eine Frage der Gerechtigkeit. Entwicklungsländer, welche am wenigsten zur globalen Erwärmung beigetragen haben, sind von den Folgen am stärksten betroffen. Länder wie Haiti leiden unter ungleichmässigem Regen. Überschwemmungen und Trockenperioden wechseln sich ab und erschweren der armen Bevölkerung das Leben massiv.

Die Industrienationen tragen die grösste Verantwortung für den akuten Klimawandel und es ist nur gerecht, dass diese den Klimawandel am stärksten angehen. Nebst der radikalen Verminderung des eigenen CO2-Ausstosses, müssen sie die Entwicklungsländer auch bei der Anpassung der Folgen der Klimaerwärmung unterstützen. 

Klimapetition 2009

2009 sammelten Fastenopfer und Brot für alle - im Rahmen der ökumenischen Kampagne "Gerechtigkeit im Klimawandel" - Unterschriften für ihre Klimapetition. Sie forderten eine massive Reduktion der Treibhausgase und das Recht auf Entwicklung für die benachteiligten Menschen im Süden. Die Petition wurde mit über 10'000 Unterschriften im September 2009 eingereicht. Damit wurde der Bundesrat im Vorfeld der Klimakonferenz in Kopenhagen aufgefordert, sich für ein fortschrittliches Klimaabkommen auf internationaler Ebene einzusetzen.

Von Kopenhagen über Cancún nach Südafrika

An der Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 wurden keine wichtigen Entscheidungen getroffen. Anfang Dezember 2010 trafen sich Delegation aus der ganzen Welt, um wiederum über die Zeit nach dem Kyoto-Protokoll zu diskutieren. Fastenopfer gab, zusammen mit der Klima-Allianz, Bundesrätin Leuthard eine Liste mit den wichtigsten Aufgaben mit.

Zur Frage des Direktzugangs zu den Mitteln der Klimafinanzierung (direct access), welche für die Entwicklungsländer von grosser Bedeutung ist, hat Fastenopfer eine Stellungnahme verfasst.

Ein halbleeres Glas reicht nicht - dies war das Fazit nach der Klimakonferenz in Cancún. Das Vertrauen in den Prozess ist zwar wieder hergestellt. dies ist jedoch nicht genug, um den Klimawandel zu stoppen. Es braucht mehr politischen Willen.

2011 hat CIDSE einen Vorschlag gemacht, wie eine Finanztransaktionssteuer zur Finanzierung einer nachhaltigen Klimapolitik beitragen könnte. 

Ende 2011 wird die Klimakonferenz in Südafrika stattfinden. Fastenopfer wird die Klimaverhandlungen weiter verfolgen und den Druck auf die Schweiz aufrecht erhalten.

Spezialfonds Klima und Entwicklung

Helfen Sie den Partnerorganisationen von Fastenopfer im Kampf gegen den Klimawandel. Unterstützen Sie den Spezialfonds Klima und Entwicklung.

 

Hintergrund

  The Financial Transaction Tax for people and the planet (CIDSE, Mai 2011)

Stellungnahme Direktzugang (November 2010)

Positionspapier Direct Access (CIDSE, Englisch) (November 2010)

  Von der Aussichtslosigkeit zur Hoffnung - Fastenopfer führt erfolgreichen Klimaworkshop auf den Philippinen durch (August 2010)

Klimaschutz: Nationalrat soll sich für fortschrittliche Klimapolitik einsetzen (25.5.2010)

Umfrage: Gute Beispiele aus Pfarreien und Kirchgemeinden (2010)

Leuenberger fordert 95% weniger CO2 (2.11.2009)

 Klimaschutz: Die Pflichten der Schweiz! (17.09.2009) 
 Switzerland’s Fair Share in a Climate Constrained World (Englisch, 2009)
 Zusammenfassung (Deutsch, 2009)
 

15 Forderungen an die Schweiz für die Klimaverhandlungen in Kopenhagen (Klimaalllianz, 2009)

 Ein Vorschlag, der die Klimaschutzverhandlungen bremst statt fördert (26.08.2009)

Verwundbarkeit vermindern, Widerstandsfähigkeit stärken (Kurzversion, CIDSE/CI 2009)

Gerechtigkeit im Klimawandel (EinBlick Nr. 1/2008)

Entwicklung und Klimagerechtigkeit (CIDSE 2008)

 

Links

 

Ökumenische Kampagne 2009 "Gerechtigkeit im Klimawandel"

Klima-Initiative des WWF

Alliance Sud

CIDSE

UNO-Konferenz zum Klimawandel

 

 

 

 

 
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