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Der Spezialfonds für Klima und Entwicklung von Fastenopfer bietet Pfarreien und Privatpersonen die Möglichkeit, klimarelevante Massnahmen in Projekten zu unterstützen.
Mit diesen Beiträgen werden Partnerorganisationen im Süden bezüglich der Auswirkungen des Klimawandels geschult und dabei unterstützt, sich im Alltag mit entsprechenden Massnahmen besser davor zu schützen.
Der Spezialfonds leistet
- Beiträge zur Anpassung an den Klimawandel. Ziel dieser Projekte ist es, die Ernährungssicherheit trotz Klimawandel zu gewährleisten. Zum Beispiel durch biologische Anbaumethoden und Kompostierung, welche die Bodenfruchtbarkeit und Bodenfeuchtigkeit erhöhen und die Anfälligkeit auf Unwetter oder Trockenheiten vermindern.
- Beiträge zur Vermeidung des Klimawandels. z.B. durch den Einsatz von effizienteren Kochöfen. Dadurch kann Holz eingespart werden, was zu einer Verminderung der CO2-Emissionen führt. Ausserdem haben die Mädchen und Frauen, welche traditionellerweise fürs Holzsammeln zuständig sind, mehr Zeit für andere Tätigkeiten, zum Beispiel für den Besuch einer Schule.
- Beiträge an Advocacy-Projekte (Entwicklungspolitische Massnahmen). Dazu gehören Projekte zur Stärkung von lokalen Organisationen, die sich regional oder global für den Klimaschutz engagieren. Das übergeordnete Ziel dabei ist ein griffiges und faires Post-Kyoto-Protokoll.
Die Speisung des Klimafonds soll die Beiträge von Kirchgemeinden oder Einzelpersonen an Brot für alle und Fastenopfer nicht ersetzen, sondern ergänzen. Damit können in bereits bestehenden Süd-Projekten zusätzliche klimarelevante Komponenten finanziert werden.
Jahresbericht Klimafonds 2011
Flyer Spezialfonds Klima und Entwicklung
Lesen Sie mehr über die politische Arbeit von Fastenopfer zum Klimawandel
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