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Sozialprogramme haben in den letzten Jahren die Lebensbedingungen vieler Menschen in Brasilien verbessert. Doch jede Entwicklung hat ihre Schattenseiten. Grosse Infrastrukturprojekte wie Staudämme, Strassen oder Häfen gefährden den Lebensraum der indigenen Bevölkerung. Damit sie weiterhin auf ihrem angestammten Land leben können, versuchen die indigenen Gemeinschaften Landtitel zu erhalten. Dabei werden sie von verschiedenen Partnerorganisationen von Fastenopfer unterstützt. Zwar besitzt Brasilien riesige Flächen an fruchtbarem Land, doch vieles gehört reichen Grossgrundbesitzern und wird ausschliesslich für Monokulturen wie Zuckerrohr oder Agrotreibstoffe eingesetzt. Die Bevölkerung hat nichts davon. Die Landlosenbewegung setzt sich dafür ein, dass immer mehr Menschen Land erhalten und wieder lernen, es für ihre Selbstversorgung und den lokalen Markt zu nutzen. Der Einsatz der Landlosen ist mit vielen Risiken verbunden, wie ein Liedtext zeigt: «Wir Landlosen leben zum Arbeiten. Für ein Stück Land riskieren wir das Leben.» Immer wieder werden Landlose von Grossgrundbesitzern eingeschüchtert und Opfer von Gewalt. Naturnahe vielfältige LandwirtschaftLand allein macht nicht satt. Deshalb engagiert sich Fastenopfer auch dafür, dass Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in umweltschonender Landwirtschaft ausgebildet werden. So ist nicht nur ihre Ernährung gesichert, sie sorgen auch dafür, dass ihr Land noch lange fruchtbar bleibt. |
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Auswahl Projekte Brasilien
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Programmverantwortung
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Koordination: Vetor Consultoria
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