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Auch viele Jahre nach dem Krieg bleibt die Situation in der Demokratischen Republik Kongo unsicher. Noch immer gibt es regionale Konflikte um die Bodenschätze. Darunter leidet die Bevölkerung. 2011 stand die DR Kongo auf dem Entwicklungsindex der Vereinten Nationen an letzter Stelle der 187 Länder. Doch es gibt Hoffnung. Die Politik ändert sich, die Menschen sind kritischer geworden und organisieren sich. «Es ist endlich möglich den Politikern zu widersprechen. Vor allem die privaten Medien nehmen ihre Kontrollfunktion wahr», sagt Toss Mukwa, Koordinator des Landesprogramms Kongo. Die kriegerischen Auseinandersetzungen haben Spuren in jedem einzelnen Menschen hinterlassen: Nicht nur die Infrastruktur wurde zerstört, sondern Tausende von Frauen wurden vergewaltigt, Männer und Kinder ermordet. Viele Menschen sind traumatisiert und brauchen Unterstützung. Die Partnerorganisationen von Fastenopfer bilden deshalb Animatorinnen und Animatoren dazu aus, den traumatisierten Menschen zu helfen und sie in ihrem Alltag zuunterstützen. Die Ernährung verbessernDurch den Krieg hat sich das Saatgut stark verschlechtert. Nun wird verbessertes Saatgut auf Feldern angebaut, welche von den Dorfgemeinschaften gemeinsam bestellt werden. Weitere Nahrungsquellen wie Fleisch, Fisch oder verschiedene Gemüsesorten werden eingeführt. Die Kleinviehzucht wird durch den Austausch von Jungtieren verbessert. Um finanziell unabhängig zu werden, werden Spargruppengegründet. Diese bieten einen Rückhalt bei finanziellen Engpässen und bewahren die Familien vor Verschuldung. |
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Programmverantwortung
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Koordination: MCAD
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