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Der Einparteienstaat Laos war lange von der Umwelt abgeschottet. In den letzten Jahren propagiert das kommunistische System eine Öffnung und erreicht ein hohes Wirtschaftswachstum von 5 – 8 Prozent pro Jahr. Trotzdem ist die Lebenserwartung mit 57 Jahren für die Frauen und 54 Jahren für die Männer noch immer sehr tief, 30 Prozent der Bevölkerung können weder lesen noch schreiben. Durch das grosse Wachstum werden ausländische Investoren, vor allem aus China, angelockt. Sie bauen Staudämme, um ihren Energiehunger zu stillen und treiben den Anbau von Kautschuk voran. Diese Pflanze bringt für die Dörfer ein grosses Risiko. Es dauert bis zu acht Jahren bis ein Kautschukbaum Ertrag bringt. In dieser Zeit, müssen die Plantagen aufwendig gepflegt werden, ohne dass die Familien ein Einkommen haben. Die Monokultur zerstört zudem die vielfältige Pflanzenwelt. In diesem Umfeld ist es wichtig, die Dörfer und die zahlreichen ethnischen Minderheiten in ihrer eigenständigen Entwicklung zu unterstützen, Die Menschen lassen nicht zu jeder neuen Idee aus dem Westen überreden: «Die Bauern befolgen unsere Ratschläge nur, wenn wir mit ihnen ihre Feste feiern, wenn wir mit ihnen trauern, wenn wir ihre Sprache sprechen, wenn wir keine Fremdkörper sind», erklärt Khankham Douangsila welche für Fastenopfer in Laos arbeitet. Die bisher bewirkten Veränderungen scheinen gering zu sind, sind es aber nicht in ihrer Auswirkung: Der Bau von Brunnen bringt sauberes Wasser ins Dorf. Gemüsegärten ergänzen den Speiseplan und Überschüsse können auf dem Markt verkauft werden. Um den Zugang zum Markt zu vereinfachen, werden Strassen und Wege gebaut. Neben diesen praktischen Veränderungen setzt sich das Landesprogramm Laos auch für juristische Änderungen ein: es ist wichtig, dass die Bewohnerinnen und Bewohner der Dörfer das Land, das sie bebauen, auch offiziell zugesprochen erhalten. |
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Ausführliche Unterlagen zum Landesprogramm
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Auswahl Projekte
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Programmverantwortung und Koordination
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Lucia Stamm-Marti |
Filip Debruyne |
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