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In den letzten Jahren propagiert der Einparteienstaat Laos eine Öffnung und erreicht ein hohes Wirtschaftswachstum von 5 bis 8 Prozent pro Jahr. Die reichen natürlichen Ressourcen locken Investoren aus Thailand, Vietnam und vor allem China an. Sie bauen Staudämme für die Gewinnung von Elektrizität und treiben den Anbau von Monokulturen wie Kautschuk voran. Das Problem für die Familien ist, dass diese Pflanzen bis zu acht Jahren aufwendig gepflegt werden müssen, bevor sie einen Ertrag bringen. Die Monokultur zerstört zudem die vielfältige Pflanzenwelt.
Land- und Nutzungsrechte fördernDie bisher bewirkten Veränderungen haben grosse Auswir-kungen: Der Bau von Brunnen bringt sauberes Wasser ins Dorf. Gemüse-gärten ergänzen den Speiseplan und Über-schüsse können auf dem Markt verkauft werden. Um den Zugang zum Markt zu vereinfachen, werden Strassen und Wege gebaut. Das Landesprogramm Laos setzt sich auch für die Landrechte ein: Es unterstützt die Bewohnerinnen und Bewohner der Dörfer, damit sie das Land, das sie bebauen, auch offiziell zugesprochen bekommen. |
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