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Das Land am Himalaya gehört zu den ärmsten der Welt. Die ländlichen Gebiete Nepals sind nur schwer erreichbar. Unter dem rigiden Kastensystem und den gesellschaftlichen Tabus leiden vor allem die Frauen und die kastenlose Bevölkerung. Sie sind diejenigen, die am härtesten arbeiten und am wenigsten erhalten. Viele Frauen müssen bis zu 15 Stunden am Tag arbeiten und bekommen trotzdem nur das zu essen, was ihnen die Männer übrig lassen. Die Arbeitsmigration der Männer ins Nachbarland Indien bringt zwar mehr Geld für die Familien, dafür wird noch mehr Arbeit auf die Schultern der Frauen abgewälzt. Die Unterdrückung der Frauen wird beim Gebärmuttervorfall sichtbar. Dieses gesundheitliche Problem wird durch mangelnde hygienische Bedingungen und die harte Belastung der Frauen während und nach der Schwangerschaft ausgelöst. «Kampagnenarbeit und Bewusstseinsbildung haben sich positiv auf das Problem ausgewirkt», sagt Teeka Bhattarai, Koordinator von Fastenopfer in Nepal. Die Wirkung der Kampagnen- und Lobbyarbeit zeigt sich nicht nur auf lokaler, sondern auch auf nationaler Ebene: Die Regierung hat die Problematik des Gebärmuttervorfalls erkannt und die Müttersterblichkeit in Nepal weist seit ein paar Jahren eine sinkende Tendenz auf. Die Erfolge sieht man aber nicht nur bei der Arbeit für die Rechte der Frauen. Nach dem langen Bürgerkrieg lässt die Bevölkerung nicht mehr alles mit sich geschehen. Gerade wenn es um die Verteidigung ihrer Rechte geht, organisiert sie sich sehr schnell. Daran knüpft das Landesprogramm von Fastenopfer an und unterstützt diskriminierte Gruppen in ihren Bemühungen um Gleichberechtigung oder für das Recht auf Nahrung. Dazu müssen Denkstrukturen verändert werden: «Die tief verankerte Idee, dass Menschen auf Grund ihrer Geburt oder ihres Geschlechts keine Rechte haben, muss überwunden werden; und zwar bei den Betroffenen wie auch bei den Höhergestellten», sagt Teeka Bhattarai. |
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Ausführliche Unterlagen zum Landesprogramm
Auswahl Projekte Nepal
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Koordination und Programmverantwortung
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Teeka Bhattarai |
René Wüest |
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